Judo - The soft way

Judo - der sanfte Weg

Judo ist mehr als nur eine asiatische Kampfsportart. Judo ist auch eine Philosophie, ein Weg zur       Lebensgestaltung, ja eine Lebenshilfe. Das sagt schon der Name, zusammengesetzt aus den japanischen Wörtern "Ju" = sanft nachgeben, ausweichen, und "Do" = Weg, Grundsatz.

Prof. Dr. Jigoro Kano gründete vor über 100 Jahren in Tokio den "Kodokan", übersetzt "Schule zum Studium des Weges". Nicht der eigene Sieg um jeden Preis ist das Ziel, sondern zu siegen, ohne den Partner zu verletzen. Wichtig ist dabei das Streben nach Harmonie durch Selbstbeherrschung, äußerste Konzentration beim Beobachten des Gegners bis zum blitzschnellen Reagieren auf dessen Absichten.

 

Prinzipien des Judo:

1. Bester Einsatz von Geist und Körper

2. Gegenseitige Hilfe zum beiderseitigem Wohlergehen

3. Siegen durch Nachgeben

 

Judo fördert die Reaktionsfähigkeit, Kraft und Gewandtheit

Beim Judo wird wie bei kaum einer anderen Sportart der gesamte Körper gefordert. Das Skelettsystem mit seinen Gelenken sowie alle Muskeln, einschließlich der Lachmuskeln, das Herz-Kreislauf-System und alle koordinativen Eigenschaften werden gefordert und somit trainiert. Der Judosportler erfährt auch in ganz besonderer Weise seinen Körper. Er lernt sich selbst besser kennen und welche Bewegungen möglich sind.

 

 

Judo erzieht zur Höflichkeit, Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit

Den Partner nicht zu verletzen, ihm zu vertrauen und für ihn zu sorgen – all das sind wichtige Bestandteile im Judo. Ohne Partner kann kein Judo-Training stattfinden.

 

 

Judo baut Stress ab und steigert das Wohlbefinden

 Jeder hat den Drang, seine Kräfte mit anderen zu messen, auch im Erwachsenenalter. Im Judo ist es möglich, den Partner zu Fall zu bringen, ohne sich und dem anderem weh zu tun, wobei Regeln die Ungefährlichkeit garantieren.